Lyron
Finance

Reisekosten & Spesenabrechnung automatisieren

Der Beleg wird am Tag der Ausgabe fotografiert, das Tagegeld rechnet sich aus den Zeiten der Reise. Was innerhalb Ihrer Richtlinie liegt, läuft durch; nur die Position über der Grenze geht an einen Menschen – mit Beleg, Grenze und Grund nebeneinander.

Einordnung

Auf dem Beleg steht nicht, was ihn erstattungsfähig macht

Auf einem Restaurantbeleg steht, was er gekostet hat, wann und wo. Nicht darauf steht, wer am Tisch saß, aus welchem Anlass, zu welchem Projekt – und ob es die Bewirtung eines Geschäftspartners war oder das Abendessen einer Reisenden allein. Genau diese Unterscheidung entscheidet darüber, ob der Betrag voll abziehbar ist, ob er das Tagegeld kürzt und ob er beim Mitarbeitenden steuerpflichtig wird. Den Beleg auszulesen ist deshalb der leichteste Teil der Abrechnung. Die fehlenden Angaben sind der Rest.

Über jedem Beleg liegen zwei Regelwerke gleichzeitig: das Steuerrecht und Ihre eigene Reiserichtlinie. Beide gelten nebeneinander, und sie widersprechen sich regelmäßig. Das Tagegeld ist nicht verhandelbar: Es hängt an der Abwesenheitsdauer je Kalendertag, wird um jede vom Arbeitgeber bezahlte Mahlzeit gekürzt und interessiert sich nicht dafür, was tatsächlich gegessen wurde. Ihre Richtlinie dagegen ist eine Hausentscheidung – Hotelgrenze, Bahn oder Flug, ab welchem Betrag ein Eigenbeleg nicht mehr reicht. Eine Übernachtung für 149 Euro kann steuerlich unproblematisch und trotzdem ein Verstoß gegen die eigene Grenze sein. In einer Messewoche ist sie beides und trotzdem richtig.

Der Aufwand entsteht deshalb nicht beim Ausfüllen, sondern bei den Rückfragen – und die kommen zu spät. Die Buchhaltung fragt am Monatsende, wer drei Wochen vorher am Tisch saß. Die Reisende weiß es nicht mehr, die Führungskraft gibt frei, ohne die Grenze zu kennen, und weil eine Pflichtangabe fehlt, rutscht die Erstattung in den übernächsten Lohnlauf. Wir setzen deshalb an der Erfassung an und nicht am Formular: Gefragt wird am Tag der Ausgabe, nicht drei Wochen später. Die Arbeit verschwindet dadurch nicht, sie wandert – weg von der Buchhaltung am Monatsende, hin zu der Person, die es noch weiß, in dem Moment, in dem sie es noch weiß. Wer diese Verschiebung nicht will, wird mit einer Automatisierung nicht glücklich.

Anwendungsfälle

Welche Reisen und Belege sich lohnen

Wir starten mit der Reiseart, die bei Ihnen am häufigsten vorkommt und die klarsten Regeln hat. Alles Weitere nutzt später dieselbe Erfassung und dasselbe Regelwerk.

Häufigster Einstieg

Eintägige Kundentermine und Baustellenfahrten

Der häufigste Einstieg: Fahrt, Parken, Verpflegung, kein Hotel. Entscheidend ist allein die Abwesenheitsdauer – sie trennt null Euro von vierzehn.

AbwesenheitsdauerKilometergeldKostenstelle

Mehrtägige Dienstreisen mit Übernachtung

An- und Abreisetag werden anders gerechnet als der volle Tag dazwischen. Das Frühstück auf der Hotelrechnung kürzt mit, auch wenn kein Betrag daneben steht.

An- und AbreisetagHotelrechnungFrühstückskürzung

Bewirtung von Kunden und Geschäftspartnern

Hier reicht der Beleg nicht: Teilnehmer, Anlass und Unterschrift gehören dazu. Fehlt eine dieser Angaben, ist der Betriebsausgabenabzug in Gefahr.

TeilnehmerAnlassBewirtungsbeleg

Fahrten mit dem privaten Fahrzeug

Kilometerpauschale statt Beleg – dafür braucht es Datum, Ziel, Zweck und Strecke. Die holen wir aus dem Termin oder dem Auftrag statt aus dem Gedächtnis.

KilometergeldZiel und ZweckAuftragsbezug

Auslandsreisen mit Ländersätzen

Jedes Land hat einen eigenen Satz, bei mehreren Ländern an einem Tag gilt der des letzten Tätigkeitsorts. Dazu kommen Belege in Fremdwährung und der Kurs vom Tag.

LändersatzWechselkursLetzter Tätigkeitsort

Kleinausgaben und Firmenkreditkarte

Parkgebühr, Gepäckaufgabe, Trinkgeld: Eine Einzelprüfung kostet hier mehr Zeit, als der Fehler wert wäre, den sie findet. Wichtig ist nur, dass jede Kartenbuchung genau einen Beleg findet.

EigenbelegKartenabgleichWertgrenze
Beispiel

Eine Dienstreise, Position für Position

Drei Tage Kassel–Leipzig: Das Tagegeld folgt aus den Zeiten, die Belege treffen auf die Reiserichtlinie. Zwei Positionen laufen durch, zwei nicht.

Abrechnung RK-2026-0388 Nadine Vogt · Vertrieb Ost · Kostenstelle 4200
Reise Kassel → Leipzig Di 14.07. 13:40 Uhr bis Do 16.07. 17:05 Uhr · Kundentermin Halle 3
Eingereicht 582,30 € Frist: Lohnlauf am 25.07. · 4 Belege, 3 Kalendertage

Tagegeld – gerechnet, nicht eingereicht

  • 0,00 €eintägig, unter 8 Std. abwesend
  • 14,00 €eintägig, mehr als 8 Std. abwesend
  • 14,00 €An- und Abreisetag mit Übernachtung
  • 28,00 €voller Kalendertag, 24 Std. abwesend
KalendertagAbwesenheitStufeMahlzeitenkürzungTagegeld
Di 14.07. 10 Std. 20 Anreisetag keine Mahlzeit gestellt 14,00 €
Mi 15.07. 24 Std. 00 voller Tag Frühstück −5,60 € 22,40 €
Do 16.07. 17 Std. 05 Abreisetag Frühstück −5,60 € 8,40 €
Tagegeld gesamt, ohne einen einzigen Beleg44,80 €

Der Strich im Balken markiert die Acht-Stunden-Grenze. Sie entscheidet nur bei eintägigen Reisen; An- und Abreisetage bekommen den halben Satz ohne Mindestdauer.

Belege – erkannt und gegen die Richtlinie gestellt

BelegErkannter BetragRegelErgebnis
Bahnfahrt Kassel–LeipzigFoto, 14.07., auf den Namen 118,60 € Bahn 2. Klasse, keine Betragsgrenze läuft durch
Hotel Leipzig, 2 NächteRechnung, inkl. Frühstück 298,00 €2 × 149,00 € je Nacht höchstens 120,00 € je Nacht 58,00 € über Grenze
Restaurant, 15.07.Foto, Betrag sicher erkannt 96,40 €Teilnehmer und Anlass leer Bewirtung nur mit Teilnehmern und Anlass Angabe fehlt
Taxi Bahnhof – WerkEigenbeleg, kein Original 24,50 € Eigenbeleg bis 25,00 € zulässig läuft durch

Die Frühstückskürzung im Tagegeld stammt aus der Hotelrechnung – nicht aus einer Abfrage beim Reisenden. Ein Beleg, zwei Wirkungen.

geprüft, läuft durch Angabe fehlt, Mensch ergänzt über der Grenze, angehalten
Abrechnung angehalten. 187,90 € sind geprüft und bräuchten keine Rückfrage mehr. Zwei Positionen halten sie auf: Die 58,00 € über der Hotelgrenze gehen an die Führungskraft – mit dem Grund, den Frau Vogt beim Buchen angegeben hat (Messewoche, günstigere Häuser ausgebucht). Die Bewirtung wartet auf Teilnehmer und Anlass. Ob eine angehaltene Abrechnung als Ganzes wartet oder der geprüfte Teil vorab ausgezahlt wird, ist eine Festlegung aus dem Erstgespräch – im Beispiel wartet sie als Ganzes.

Das Tagegeld rechnet im Alltag niemand nach. Auffällig wird es erst bei der Lohnsteuer-Außenprüfung – und dann für alle Reisen der geprüften Jahre.

Beispieldaten einer Inlandsreise. Die 14 und 28 Euro sind die gesetzlichen Pauschalen; die Hotelgrenze von 120 Euro und die Eigenbeleggrenze von 25 Euro stammen aus einer erfundenen Beispielrichtlinie. Ihre eigenen Grenzen setzen Sie.

Ablauf

Vom Foto bis zum Lohnlauf

  • Beleg im Moment der Ausgabe erfassen

    Foto per Handy, Weiterleitung an eine Sammeladresse oder Upload – Betrag, Datum, Händler, Steuer und Währung werden ausgelesen, das Original bleibt unverändert liegen. Zwei Angaben stehen nie auf dem Beleg und werden sofort abgefragt: Zweck und Kostenstelle.

  • Reise mit Zeiten anlegen

    Aus Kalendereintrag, Auftrag oder Projekt entsteht die Reise mit Ziel, Beginn und Ende. Diese Zeiten sind die einzige Grundlage des Tagegelds, deshalb werden sie einmal sauber erfasst statt am Monatsende geschätzt.

  • Pauschalen rechnen und kürzen

    Tagegeld je Kalendertag nach Abwesenheit, bei Auslandsreisen mit dem Satz des letzten Tätigkeitsorts. Jede vom Arbeitgeber bezahlte Mahlzeit kürzt: Frühstück um 20 Prozent, Mittag- und Abendessen um je 40 Prozent des vollen Tagessatzes.

  • Gegen die Richtlinie prüfen, nur Abweichungen freigeben

    Hotelgrenze, Pflichtangaben bei Bewirtung, Eigenbeleggrenze, Abgleich mit der Firmenkreditkarte und Dublettenprüfung laufen als Regelsatz über jede Position. Jede Regel notiert ihr Ergebnis im Prüfprotokoll, auch wenn sie nicht greift – erst das macht die Freigabe später nachvollziehbar.

  • Übergeben und auszahlen

    Buchungssatz, Originalbeleg und Prüfprotokoll gehen an DATEV, ERP oder Lohnbuchhaltung. Steuerfreie und steuerpflichtige Anteile werden getrennt ausgewiesen, die Erstattung läuft über den nächsten Lohnlauf oder eine SEPA-Datei.

Wirkung

Was sich im Alltag ändert

Heute

  • Belege liegen bis zum Monatsende in der Jackentasche
  • Das Tagegeld rechnet jemand in Excel von Hand nach
  • Die Frühstückskürzung wird vergessen oder geschätzt
  • Bei der Bewirtung fehlen Teilnehmer und Anlass
  • Die Erstattung kommt einen Lohnlauf zu spät

Mit automatischer Prüfung

  • Der Beleg wird am Tag der Ausgabe fotografiert
  • Das Tagegeld folgt aus den Zeiten der Reise
  • Jede gestellte Mahlzeit kürzt automatisch mit
  • Pflichtangaben werden vor dem Einreichen abgefragt
  • Vollständige Abrechnungen erreichen den Lohnlauf
Grenzen

Wo die Automatisierung aufhört

Vier Punkte klären wir vor dem Angebot. Der erste entscheidet, ob sich das Projekt für Sie überhaupt rechnet:

  • Bei wenigen Reisen rechnet sich das nicht. Wer zwei Menschen im Quartal auf Dienstreise schickt und im Monat keine dreißig Reisebelege zusammenbekommt, gewinnt mit einer guten Vorlage und einer verbindlichen Abgabefrist mehr als mit 1.490 Euro Projektbudget. Die Rechnung geht auf, wenn regelmäßig mehrere Personen unterwegs sind, Bewirtungen und Auslandsreisen vorkommen und die Buchhaltung heute regelmäßig Abrechnungen zur Ergänzung zurückschicken muss. Trifft das bei Ihnen nicht zu, raten wir im Erstgespräch ab.
  • Die steuerliche Beurteilung bleibt bei Ihrer Steuerberatung. Ob eine Bewirtung geschäftlich oder betrieblich veranlasst ist, ob die Dreimonatsfrist bei längerem Einsatz an derselben Stelle greift und wie eine doppelte Haushaltsführung zu behandeln ist, entscheidet die Automatisierung nicht. Sie rechnet mit den Sätzen, die Sie hinterlegen, und merkt nicht, wenn einer davon falsch ist: Ein Zahlendreher in der Ländertabelle läuft widerspruchslos durch jede Abrechnung, bis ihn jemand sucht – und dann rückwirkend durch alle. Wer diese Tabelle pflegt und wer eine Änderung gegenliest, muss vor dem Start feststehen.
  • Die Erkennung ersetzt keinen Beleg. Thermopapier verblasst, eine Tankquittung ist nach Wochen im Auto leer, und ein Foto im Halbdunkel liefert schon einmal 8 statt 3. Ein Teil der Positionen geht deshalb dauerhaft zur Sichtprüfung: Der Anteil sinkt mit besseren Fotos, er wird nie null, und wer mit hundert Prozent Durchlauf plant, plant an der Realität vorbei. Ein fehlender Beleg bleibt ein fehlender Beleg; ob ein Eigenbeleg genügt, entscheidet Ihr Haus.
  • Pünktliches Abgeben kann keine Software erzwingen. Erinnerungen, eine feste Frist vor dem Lohnlauf und eine Übersicht offener Belege für Führungskräfte helfen spürbar. Wer seine Belege trotzdem drei Monate sammelt, tut das weiter. Was wirklich hilft, ist eine Regel mit Folgen – etwa, dass nach der Frist eingereichte Abrechnungen erst im übernächsten Lohnlauf ausgezahlt werden. Das ist eine Entscheidung der Geschäftsführung, keine Einstellung im System.
Systeme

Passt zu Ihrer Buchhaltung

DATEVLexofficesevDeskPersonioHRworksMicrosoft 365Dynamics 365n8n
Leistungsumfang

Leistungsumfang und Preis

Der Einstiegspreis deckt Inlandsreisen mit einer Richtlinie, einem Freigabeweg und einem Zielsystem ab. Was den Preis bewegt, sagen wir vor dem Angebot.

ab 1.490 € einmalig
  • Belegerfassung per Foto plus Sammeladresse für Belege per E-Mail
  • Auslesen von Betrag, Datum, Händler, Steuersatz und Währung
  • Tagegeld und Übernachtungspauschale nach Abwesenheit, mit Mahlzeitenkürzung
  • Ihre Reiserichtlinie als Regelwerk: Grenzen, Pflichtangaben, Ausnahmen
  • Ein Freigabeweg nach Ihren Betragsgrenzen und Kostenstellen, mit Vertretung
  • Übergabe an ein Zielsystem, inklusive Originalbeleg und Prüfprotokoll
  • Dokumentation, Einweisung und 30 Tage Support

Was den Preis erhöht

  • Auslandsreisen mit Ländersätzen und Belegen in Fremdwährung
  • Abgleich mit Firmenkreditkarte oder Reisebüro-Abrechnung
  • Kilometergeld mit Anforderungen an ein Fahrtenbuch
  • Mehrere Gesellschaften oder Mandanten mit eigenen Richtlinien
  • Anbindung an die Lohnbuchhaltung und ein revisionssicheres Archiv

Auslandsreisen mit Ländersätzen, Kreditkartenabgleich und mehrere Gesellschaften mit eigenen Richtlinien liegen erfahrungsgemäß im Bereich unseres Pakets Workflow Advanced ab 2.490 €. Den verbindlichen Festpreis nennen wir nach dem Erstgespräch.

Alle Preise zzgl. MwSt. · Betrieb und Weiterentwicklung optional per Abo-Paket

Im Lieferumfang

Was Sie erhalten

  • Produktive Abrechnungsstrecke

    Vom Foto bis zur Übergabe eingerichtet und mit den echten Belegen einer echten Reise abgenommen

  • Ihre Reiserichtlinie als Regelwerk

    Grenzen, Pflichtangaben und Ausnahmen dokumentiert – nachvollziehbar und später änderbar

  • Prüfprotokoll je Abrechnung

    Welche Pauschale wie gerechnet wurde, wer wann freigegeben hat und was übergeben wurde

  • Einweisung für drei Rollen

    Reisende, Führungskräfte und Buchhaltung bekommen je eine kurze Anleitung statt einer langen

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur Reisekostenabrechnung

Bezugsgröße ist der Kalendertag, nicht die Reise. Eine Reise über den Monatswechsel wird deshalb geteilt: Die Tage im alten Monat gehören in den alten Zeitraum, auch wenn die Abrechnung erst Tage später eingeht. Für die Buchhaltung bedeutet das, dass eine einzige Abrechnung auf zwei Perioden gebucht wird – der Buchungssatz trennt sie, die Auszahlung an die Reisende bleibt eine Zahlung. Endet eine eintägige Reise erst nach Mitternacht, werden die Stunden beider Tage zusammengezählt und dem Tag mit der überwiegenden Abwesenheit zugeordnet.
Die Sätze liegen als gepflegte Tabelle mit Gültigkeitsdatum vor, nicht im Programmcode. Eine Änderung wirkt ab dem hinterlegten Datum; Abrechnungen aus der Zeit davor bleiben mit den damals gültigen Sätzen bestehen und lassen sich später nachvollziehen. Die jährlich veröffentlichten Auslandssätze übernehmen wir in dieselbe Tabelle. Eine Reise über den Stichtag wird tageweise gerechnet: Die Tage davor behalten den alten Satz, die Tage danach bekommen den neuen.
Nein, und das ist Absicht. Gebucht, ausgewertet und ausgezahlt wird weiterhin dort, wo es heute passiert. Diese Automatisierung übernimmt die Strecke davor: Erfassung, Berechnung, Prüfung, Freigabe und eine vollständige Übergabe mit Originalbeleg. Ihre Steuerberatung sieht am Ende dieselben Konten und dieselben Buchungsstapel wie heute, nur ohne die Excel-Liste dazwischen.
Nein. Gekürzt wird nur, wenn der Arbeitgeber die Mahlzeit veranlasst und bezahlt hat; ein Essen, zu dem der Kunde eingeladen hat, ist keine gestellte Mahlzeit. Auf dem Beleg steht das nicht, deshalb gehört zu jeder Bewirtung die Angabe, wer bezahlt hat – als Auswahl, nicht als Freitextzeile. Umgekehrt spielt es keine Rolle, ob der Reisende die gestellte Mahlzeit tatsächlich gegessen hat: Gekürzt wird, weil sie gestellt wurde.
In aller Regel nicht. Die Erfassung läuft über eine Webseite, die sich auf dem Handy an den Startbildschirm heften lässt, ohne dass etwas installiert wird. Eine echte App im Store bedeutet Gerätemanagement, Freigaben und laufende Pflege – das lohnt sich erst, wenn Sie etwas brauchen, das nur eine installierte App kann, etwa das Erfassen ohne Empfang im Tunnel oder Ausland. Nutzen Sie bereits Personio, HRworks oder ein Reisekostenmodul im ERP, bauen wir keine zweite Oberfläche daneben, sondern schließen dort an.
Wir liefern die technischen Voraussetzungen: unveränderte Originale, ein lückenloses Protokoll jeder Berechnung und Freigabe sowie die dauerhafte Verknüpfung zwischen Beleg und Buchung. Das revisionssichere Archiv selbst ist ein eigenes System, das wir anbinden statt ersetzen. Ob Sie Papierbelege nach dem Scannen vernichten dürfen und welche Verfahrensdokumentation dafür nötig ist, bestätigt Ihre Steuerberatung.

Wissen Sie, was Sie eine Reisekostenabrechnung kostet?

Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir eine echte Abrechnung der letzten Wochen gemeinsam nach – mit Belegen, Zeiten und Ihrer Richtlinie daneben. Am Ende steht eine Zahl: wie viele Rückfragen diese eine Abrechnung gekostet hat und welche davon eine Regel erspart hätte.

Kostenloses Erstgespräch
Praxisleitfaden

Wo automatisierte Reisekosten und Spesen im Alltag wirklich wirkt

Belege, Reisedaten und Freigaben werden zentral erfasst, gegen Richtlinien geprüft und vollständig für die Buchhaltung vorbereitet.

Drei typische Einsatzfelder – konkret genug, um den eigenen Prozess dagegen zu halten.
01

Belege mobil erfassen

Foto, Betrag, Datum und Händler werden direkt einer Reise oder Kostenstelle zugeordnet.

02

Richtlinien prüfen

Betragsgrenzen, Pflichtangaben und Belegarten werden vor der Freigabe kontrolliert.

03

Buchhaltung vorbereiten

Freigegebene Datensätze gehen mit Originalbeleg und Prüfstatus an das Zielsystem.

Ein guter Fit, wenn …

Belege, Beträge und Freigaben folgen klaren Regeln; Ausnahmen sollen sichtbar bleiben und nicht still automatisch entschieden werden.

  • Sie bearbeiten regelmäßig spesenbelege nach wiederkehrenden Regeln.
  • Eingang, Zielsystem und fachlich verantwortliche Rolle lassen sich eindeutig benennen.
  • Ausnahmen dürfen sichtbar bleiben und gezielt an Menschen gehen.
Transparente Potenzialrechnung

Zeitgewinn mit eigenen Annahmen einschätzen

Der Rechner nutzt 8 Minuten heute und 2 Minuten nach Automatisierung als veränderungsfeste Beispielannahme. Er ersetzt keine Prozessanalyse.

Orientierungswert auf Basis der sichtbaren Annahmen – keine Garantie.

36Stunden pro Monat
432Stunden pro Jahr
Nach dem Go-live messen wir zusätzlich Durchlaufzeit Ausnahmequote fristgerechte Übergaben
Häufige Fragen

Was Entscheider vor dem Start wissen sollten

Wie läuft automatisierte Reisekosten und Spesen in der Praxis ab?
Ein Mitarbeitender lädt einen Beleg hoch oder reicht eine Reiseabrechnung ein. Danach prüft der Workflow die benötigten Daten, führt die freigegebenen Schritte aus und übergibt Ausnahmen mit Kontext an die zuständige Person.
Welche Systeme lassen sich anbinden?
Typische Integrationen sind DATEV, Microsoft 365, HR-System, ERP, Mobile Upload. Entscheidend ist nicht ein bestimmtes Tool, sondern eine stabile Schnittstelle und eine eindeutig definierte Datenverantwortung.
Welche Aufgaben bleiben bewusst beim Team?
Unklare Bewirtungsanlässe, fehlende Belege, Richtlinienabweichungen und steuerliche Sonderfälle werden nicht automatisch freigegeben.
Wie wird die Automation eingeführt?
Wir dokumentieren Prüfregeln, Freigabegrenzen und Zielsysteme, testen mit anonymisierten Belegen und schalten anschließend stufenweise frei. Für einen klar begrenzten ersten Prozess sind typischerweise 3–6 Wochen realistisch; Umfang, Schnittstellen und Freigaben bestimmen den tatsächlichen Projektplan.
Wie lässt sich der Nutzen messen?
Vor dem Start erfassen wir Volumen und heutige Bearbeitungszeit. Nach dem Go-live vergleichen wir zusätzlich Durchlaufzeit, Ausnahmequote, fristgerechte Übergaben. Der Rechner auf dieser Seite liefert nur einen transparenten Orientierungswert.
Inhaltlich überarbeitet am 26. Juli 2026 Über Lyron AI