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Vertrieb

Lead-Erfassung mit CRM-Integration

Jede Anfrage landet vollständig im CRM, ist auf Dubletten geprüft, angereichert und der richtigen Person zugewiesen – bevor jemand das Postfach überhaupt geöffnet hat.

Einordnung

Das Problem ist selten das Formular

Anfragen kommen bei den meisten Unternehmen zuverlässig an. Verloren gehen sie danach: Sie liegen im Sammelpostfach, bis jemand Zeit hat. Sie werden abgetippt, dabei verkürzt. Sie landen bei der falschen Person, weil niemand die Zuständigkeit im Kopf hatte. Und sie werden doppelt angelegt, weil derselbe Interessent vor drei Monaten schon einmal geschrieben hat.

Der Wert liegt deshalb nicht im Formular, sondern in den zwei Minuten danach: Dublettenprüfung, Anreicherung, Zuweisung, Benachrichtigung. Genau diese Kette bauen wir – vom Formular bis zum Datensatz, bei dem die zuständige Person schon weiß, dass er da ist.

Wir versprechen dabei keine höhere Abschlussquote. Was messbar besser wird, ist die Zeit bis zur ersten Reaktion – und die Vollständigkeit der Daten, mit denen Ihr Vertrieb arbeitet.

Anwendungsfälle

Woher die Anfragen kommen

Wir starten mit dem Kanal, über den heute die meisten Anfragen hereinkommen. Weitere lassen sich später anschließen, ohne die Strecke neu zu bauen.

Häufigster Einstieg

Formulare auf Ihrer Website

Der häufigste Einstieg: Kontakt-, Demo- und Downloadformulare laufen direkt und vollständig ins CRM statt in ein Postfach.

KontaktformularDemo-AnfrageDownloadRückrufNewsletter

Kampagnen und Landingpages

Mit sauberer Quellen-Kennzeichnung, damit später nachvollziehbar ist, welche Kampagne den Lead gebracht hat.

UTM-ParameterKampagnen-IDLandingpage

Messen und Visitenkarten

Foto der Karte oder Scan des Badges – der Datensatz entsteht noch am Stand statt drei Wochen später.

VisitenkarteBadge-ScanNotiz vom Gespräch

Telefon und Rückrufwunsch

Auch telefonische Anfragen werden erfasst, damit sie nicht als Notizzettel enden.

AnrufnotizRückrufwunschGesprächsergebnis

Portale und Marktplätze

Anfragen aus Branchenportalen kommen in dasselbe CRM statt in ein zweites Postfach.

Portal-AnfrageAngebotsanfrageAusschreibung

Partner und Empfehlungen

Empfehlungen werden als eigene Quelle geführt – damit sichtbar bleibt, wer Ihnen Geschäft bringt.

EmpfehlungsgeberPartnerkanal
Beispiel

Welche Regel greift?

Ein eingehender Lead und das Regelwerk dahinter: Sichtbar ist, welche Zeile zutrifft – und damit, wer zuständig ist und wie schnell reagiert werden soll.

Eingehender Lead
Firma
Nordwind Anlagenbau GmbH
Ansprechpartnerin
K. Reinhardt, Einkauf
Formular
Demo-Anfrage
Mitarbeitende
310
Land
Deutschland
Quelle
Kampagne „Wartung 2026“
BedingungZuständigkeitReaktion
Demo-Anfrage> 250 MitarbeitendeDACH
Vertrieb Key AccountgreiftAnruf binnen 1 Std.
Demo-Anfrage< 250 Mitarbeitende
Vertrieb InnendienstRückmeldung binnen 4 Std.
Kontaktformularbeliebig
Vertrieb InnendienstRückmeldung binnen 1 Tag
Downloadkein Firmenname
Marketing · Nurturingkeine direkte Zuweisung
Bestandskunde erkannt
Bestehende BetreuungHinweis an Ansprechpartner

Das Regelwerk ist bewusst eine lesbare Tabelle und keine Blackbox: Ihr Vertrieb kann Zuständigkeiten selbst ändern, ohne dass jemand einen Workflow anfassen muss.

Regeln werden von oben nach unten geprüft; die erste zutreffende gewinnt. Bestandskunden werden vorab erkannt und gar nicht erst als neuer Lead behandelt.

Ablauf

Was in den ersten Minuten passiert

  • Eingang und Dublettenprüfung

    Der Lead wird erfasst und gegen den Bestand geprüft: Gibt es diese Firma oder diese E-Mail schon? Wenn ja, wird ergänzt statt neu angelegt – das hält Ihr CRM sauber.

  • Anreicherung

    Aus der Firmen-Domain werden öffentlich verfügbare Angaben ergänzt: Branche, ungefähre Größe, Standort. Nur das, was rechtlich unbedenklich und tatsächlich nützlich ist.

  • Bewertung

    Anhand Ihrer eigenen Kriterien – Formularart, Firmengröße, Region, Kampagne – bekommt der Lead eine Einordnung. Keine geheime Punkteformel, sondern Regeln, die Sie lesen und ändern können.

  • Zuweisung

    Die Regel entscheidet, wer zuständig ist. Bestandskunden gehen an die bestehende Betreuung, große Anfragen an den Key Account, alles andere in den Innendienst.

  • Benachrichtigung und Bestätigung

    Die zuständige Person bekommt eine Nachricht in Teams oder Slack, die Interessentin eine Eingangsbestätigung. Beide wissen sofort, woran sie sind.

Wirkung

Was sich im Vertrieb ändert

Heute

  • Anfragen liegen im Sammelpostfach, bis jemand Zeit hat
  • Daten werden ins CRM abgetippt – unvollständig und mit Tippfehlern
  • Derselbe Interessent existiert dreimal unter leicht anderem Namen
  • Wer zuständig ist, klärt sich per Zuruf
  • Woher der Lead kam, weiß nach vier Wochen niemand mehr

Mit Lead-Strecke

  • Der Datensatz steht im CRM, bevor jemand das Postfach öffnet
  • Alle Felder sind gefüllt, weil sie nicht abgetippt wurden
  • Dubletten werden erkannt und zusammengeführt statt angelegt
  • Die Zuständigkeit folgt einer Regel, die im Team bekannt ist
  • Jede Anfrage trägt ihre Quelle dauerhaft mit sich
Grenzen

Was Automatisierung hier nicht leistet

Lead-Automatisierung wird gern als Wachstumsversprechen verkauft. Vier Dinge sollten Sie vorher wissen:

  • Anreicherung hat rechtliche und praktische Grenzen. Was öffentlich über eine Firmen-Domain verfügbar ist, lässt sich ergänzen. Persönliche Daten aus fremden Quellen zusammenzutragen ist weder zulässig noch sinnvoll – wir bauen das bewusst nicht.
  • Bewertung braucht Ihre Erfahrung, nicht unsere. Ein Punktesystem, das wir uns ausdenken, ist wertlos. Wir bilden ab, was Ihr Vertrieb ohnehin im Kopf hat, und machen es sichtbar und änderbar. Aus Daten gelernte Modelle lohnen sich erst bei größeren Mengen.
  • Ein schlechtes Formular bleibt ein schlechtes Formular. Wenn zwölf Pflichtfelder abfragt werden, füllt niemand es aus – und dann gibt es auch nichts zu automatisieren. Manchmal ist der wirksamste Schritt, Felder zu streichen.
  • Schnelligkeit ersetzt kein Gespräch. Die Automatisierung sorgt dafür, dass die richtige Person sofort Bescheid weiß. Ob sie dann anruft, bleibt eine Frage der Disziplin, nicht der Technik.
Systeme

Passt zu Ihrem bestehenden CRM

HubSpotPipedriveSalesforceMicrosoft DynamicsWebsite-FormulareMicrosoft TeamsSlackn8n
Leistungsumfang

Leistungsumfang und Preis

Der Einstiegspreis deckt einen Eingangskanal, ein CRM und ein Regelwerk ab. Was den Preis bewegt, sagen wir vor dem Angebot.

ab 1.490 € einmalig
  • Aufnahme Ihrer bestehenden Formulare und Eingangswege
  • Anbindung an ein CRM inkl. Feld-Zuordnung
  • Dublettenprüfung gegen den Bestand
  • Anreicherung aus öffentlich verfügbaren Firmendaten
  • Regelwerk für Bewertung und Zuständigkeit
  • Benachrichtigung in Teams oder Slack plus Eingangsbestätigung
  • Dokumentation, Einweisung und 30 Tage Support

Was den Preis erhöht

  • Mehrere Eingangskanäle statt einem (Website und Portale und Messe)
  • CRM ohne offene Schnittstelle oder mit stark angepasstem Datenmodell
  • Umfangreiche Regelwerke mit vielen Ausnahmen und Gebietszuordnungen
  • Zusammenführung eines bereits verschmutzten Datenbestands
  • Mehrsprachige Formulare mit unterschiedlichen Pflichtfeldern

Mehrere Kanäle mit umfangreichen Regelwerken liegen erfahrungsgemäß im Bereich unseres Pakets Workflow Advanced ab 2.490 €. Den verbindlichen Festpreis nennen wir nach dem Erstgespräch.

Alle Preise zzgl. MwSt. · Betrieb und Weiterentwicklung optional per Abo-Paket

Im Lieferumfang

Was Sie erhalten

  • Produktive Lead-Strecke

    Vom Formular bis zum zugewiesenen CRM-Datensatz, mit echten Testanfragen abgenommen

  • Lesbares Regelwerk

    Zuständigkeiten und Bewertung als Tabelle, die Ihr Vertrieb selbst ändern kann

  • Dublettenschutz

    Prüflogik gegen den Bestand, damit das CRM nicht wieder verschmutzt

  • Auswertung der Quellen

    Sichtbar, welcher Kanal wie viele Anfragen bringt – Grundlage für Ihr Budget

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur Lead-Erfassung

Alles mit einer offenen Schnittstelle: HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Microsoft Dynamics, Zoho und viele kleinere. Auch eine SharePoint-Liste oder eine Datenbank funktionieren, wenn Sie noch kein CRM haben. Wenn Ihr System keine Schnittstelle bietet, sagen wir das im Erstgespräch – dann ist der Umweg über einen Import meist ehrlicher als eine gebastelte Lösung.
Sie vergleicht mehrstufig: exakte E-Mail, dann Firmen-Domain, dann Firmenname in normalisierter Form. Ein Treffer führt nicht automatisch zum Zusammenführen – bei Unsicherheit entsteht eine Prüfaufgabe. Automatisches Verschmelzen zweier Datensätze ist eine der wenigen Operationen, die man kaum rückgängig machen kann.
Wir beschränken uns auf firmenbezogene Angaben aus öffentlich zugänglichen Quellen – Branche, Größenordnung, Standort. Personenbezogene Daten aus Drittquellen reichern wir nicht an. Für die Einwilligung im Formular und Ihre Informationspflichten bleibt Ihr Datenschutzhinweis maßgeblich; die technische Seite dokumentieren wir mit.
Sie werden genauso verarbeitet und zugewiesen – die Benachrichtigung wartet auf den nächsten Arbeitstag, wenn Sie das so wollen. Die Eingangsbestätigung geht sofort raus, damit die Interessentin nicht im Ungewissen bleibt.
Ja, das ist ausdrücklich das Ziel. Zuständigkeiten ändern sich häufiger als die Technik dahinter. Deshalb liegen die Regeln in einer Tabelle, die Ihr Team pflegen kann, statt fest im Workflow verdrahtet zu sein.
Ehrlich: bei fünf Anfragen im Monat selten. Der Nutzen steigt mit der Menge und mit der Zahl der Kanäle. Wenn Sie aber schon zwei Postfächer, ein Portal und einen Messekanal parallel führen, rechnet sich die Bündelung auch bei überschaubaren Zahlen.

Wie viele Anfragen liegen gerade im Postfach?

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns Ihre Formulare und Ihr CRM an. Danach wissen Sie, welche Felder sich automatisch füllen lassen und wo Ihr Datenbestand vorher aufgeräumt werden sollte.

Kostenloses Erstgespräch
Praxisleitfaden

Wo automatisierte Lead-Erfassung im Alltag wirklich wirkt

Neue Kontakte aus Formularen, Kampagnen und E-Mails werden bereinigt, angereichert, bewertet und ohne Wartezeit im CRM dem richtigen Vertriebsteam zugeordnet.

Drei typische Einsatzfelder – konkret genug, um den eigenen Prozess dagegen zu halten.
01

Website-Leads sofort routen

Formulardaten werden validiert und nach Region, Produkt oder Account-Verantwortung zugewiesen.

02

Messekontakte nachfassen

Importierte Kontakte erhalten Quelle, Einwilligungsstatus und eine passende Folgeaufgabe im CRM.

03

Bestandskunden erkennen

Dubletten und bekannte Unternehmen werden erkannt, bevor ein zweiter Datensatz entsteht.

Ein guter Fit, wenn …

Leads, Termine, Nachrichten oder Aufträge folgen wiederkehrenden Regeln und sollen ohne Medienbruch im CRM sichtbar werden.

  • Sie bearbeiten regelmäßig leads nach wiederkehrenden Regeln.
  • Eingang, Zielsystem und fachlich verantwortliche Rolle lassen sich eindeutig benennen.
  • Ausnahmen dürfen sichtbar bleiben und gezielt an Menschen gehen.
Transparente Potenzialrechnung

Zeitgewinn mit eigenen Annahmen einschätzen

Der Rechner nutzt 12 Minuten heute und 2 Minuten nach Automatisierung als veränderungsfeste Beispielannahme. Er ersetzt keine Prozessanalyse.

Orientierungswert auf Basis der sichtbaren Annahmen – keine Garantie.

40Stunden pro Monat
480Stunden pro Jahr
Nach dem Go-live messen wir zusätzlich Reaktionszeit Durchlaufquote manuelle Kontakte
Häufige Fragen

Was Entscheider vor dem Start wissen sollten

Wie läuft automatisierte Lead-Erfassung in der Praxis ab?
Ein Interessent sendet ein Formular, reagiert auf eine Kampagne oder schreibt eine Anfrage. Danach prüft der Workflow die benötigten Daten, führt die freigegebenen Schritte aus und übergibt Ausnahmen mit Kontext an die zuständige Person.
Welche Systeme lassen sich anbinden?
Typische Integrationen sind HubSpot, Salesforce, Pipedrive, LinkedIn, Microsoft 365. Entscheidend ist nicht ein bestimmtes Tool, sondern eine stabile Schnittstelle und eine eindeutig definierte Datenverantwortung.
Welche Aufgaben bleiben bewusst beim Team?
Unklare Unternehmensdaten, sensible Qualifikationskriterien und strategisch wichtige Accounts werden zur manuellen Prüfung markiert.
Wie wird die Automation eingeführt?
Wir bilden den aktuellen Kundenweg ab, definieren Trigger und Abbruchregeln und testen die Automation mit einem kontrollierten Segment. Für einen klar begrenzten ersten Prozess sind typischerweise 2–4 Wochen realistisch; Umfang, Schnittstellen und Freigaben bestimmen den tatsächlichen Projektplan.
Wie lässt sich der Nutzen messen?
Vor dem Start erfassen wir Volumen und heutige Bearbeitungszeit. Nach dem Go-live vergleichen wir zusätzlich Reaktionszeit, Durchlaufquote, manuelle Kontakte. Der Rechner auf dieser Seite liefert nur einen transparenten Orientierungswert.
Inhaltlich überarbeitet am 26. Juli 2026 Über Lyron AI