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Microsoft 365 · KI

SharePoint Copilot Apps

Ihre SharePoint-Inhalte werden zum Agenten – abrufbar dort, wo Ihre Leute ohnehin fragen. Mit Quellenangabe, innerhalb der bestehenden Berechtigungen und mit einer klaren Grenze, wo ein Mensch zustimmen muss.

Einordnung

Der Unterschied ist nicht die Antwort, sondern die Tat

Microsoft 365 Copilot kann seit einer Weile aus Dokumenten antworten. Neu ist etwas anderes: Eine Copilot App darf auch handeln – eine Freigabe anstoßen, einen Datensatz anlegen, einen Workflow starten. Damit verschiebt sich die entscheidende Frage von „Ist die Antwort richtig?“ zu „Was darf dieses Ding eigentlich tun?“

Genau deshalb bauen wir eine Copilot App nicht als Chatfenster, sondern als Befugnis-Konzept. Für jede Aktion steht vorher fest, ob sie erlaubt ist, ob sie eine Freigabe braucht oder ob sie ausgeschlossen bleibt – und das steht in einem Dokument, das Ihre IT und Ihr Datenschutzbeauftragter lesen können.

Zum Stand der Technik gehört Ehrlichkeit: SharePoint Copilot Apps sind seit Juli 2026 in der Public Preview, die allgemeine Verfügbarkeit ist mit SPFx 1.24 für September 2026 angekündigt. Wir bauen heute Piloten mit echten Fällen – produktive Rollouts planen wir bewusst um die GA herum.

Anwendungsfälle

Womit man anfangen sollte

Wir starten mit einem lesenden Anwendungsfall. Schreibende Aktionen kommen dazu, wenn die Befugnisse stehen und der Pilot trägt.

Sicherster Einstieg

Auskunft aus Ihren Richtlinien

Der einfachste und sicherste Einstieg: Fragen zu Regelungen, Prozessen und Zuständigkeiten – beantwortet aus freigegebenen Dokumenten, mit Quelle.

RichtlinienProzessbeschreibungenZuständigkeitenFormularhilfe

Status abfragen

Wo steht mein Antrag, welche Aufgaben sind offen, was hängt bei wem. Lesend, also ohne Freigabebedarf.

AntragsstatusOffene AufgabenFristen

Vorgänge anlegen

Urlaubsantrag, Bestellanforderung, Störungsmeldung – der Agent legt an, die Freigabe bleibt beim Menschen.

Antrag anlegenMeldung erfassenAufgabe erstellen

Dokumente finden statt suchen

Nicht Volltextsuche, sondern die Frage „Welche Fassung gilt?“ – mit Datum und Verweis auf die Ablage.

Aktuelle FassungVersionsverlaufGültigkeit

Onboarding neuer Mitarbeitender

Die Fragen der ersten Wochen, die niemand gern zum dritten Mal stellt – rund um die Uhr beantwortet.

Erste SchritteWer ist zuständigWo finde ich

Daten aus Fachsystemen

Mit Anbindung an ERP oder Warenwirtschaft beantwortet der Agent auch Fragen zum konkreten Vorgang.

AuftragsstandLagerbestandKundendaten
Beispiel

Was der Agent darf – und was nicht

Die Befugnis-Matrix eines Piloten. Sie wird vor der Entwicklung von IT und Fachbereich verabschiedet, nicht danach dokumentiert.

AktionDatenzugriffBefugnis
Frage zu einer Richtlinie beantwortenliest freigegebene Dokumentbibliothekenerlaubt
Status eines Antrags nennenliest SharePoint-Liste, gefiltert auf die fragende Personerlaubt
Urlaubsantrag anlegenschreibt in Liste „Abwesenheiten“Freigabe durch Vorgesetzte
Bestellanforderung erzeugenschreibt in Liste, benachrichtigt EinkaufFreigabe durch Einkauf
Rechnung freigebenkein Zugriff eingerichtetausgeschlossen
Personalunterlagen einsehenBibliothek nicht freigegebenausgeschlossen
Dokument löschen oder verschiebenkein Schreibrecht auf Ablagenausgeschlossen

Die drei Zustände sind dieselben wie überall auf dieser Website: Grün läuft durch, Amber braucht einen Menschen, Pflaume ist ausgeschlossen.

Beispielhafte Festlegung. Drei der sieben Zeilen sind bewusst ausgeschlossen – ein Agent, der alles darf, ist kein Fortschritt, sondern ein Risiko.

Ablauf

So entsteht der Pilot

  • Anwendungsfall und Machbarkeit

    Ein Fall, nicht zehn. Wir prüfen, ob die nötigen Inhalte überhaupt in ausreichender Qualität vorliegen – und sagen ab, wenn nicht.

  • Inhalte aufbereiten

    Welche Bibliotheken sind antwortfähig, welche Fassung gilt, was ist veraltet. Dieser Schritt ist unspektakulär und macht den größten Teil des Ergebnisses aus.

  • Befugnisse festlegen

    Die Matrix: Was ist erlaubt, was braucht eine Freigabe, was bleibt ausgeschlossen. Verabschiedet von IT und Fachbereich, bevor gebaut wird.

  • Bauen auf dem SharePoint Framework

    Entwicklung als SPFx-Lösung, ausgespielt in Microsoft 365 Copilot, Teams und SharePoint. Antworten immer mit Quellenverweis.

  • Grenzen testen, dann pilotieren

    Wir versuchen aktiv, den Agenten über seine Grenzen zu bringen – mit Fragen nach fremden Daten und nach Dingen, die er nicht darf. Erst danach geht der Pilot an echte Nutzer.

Wirkung

Was sich im Arbeitsalltag ändert

Heute

  • Dieselben Prozessfragen landen bei denselben drei Personen
  • Antworten hängen davon ab, wen man fragt
  • Niemand weiß, welche Fassung einer Richtlinie gilt
  • Neue Mitarbeitende suchen wochenlang nach Zuständigkeiten
  • Copilot antwortet allgemein statt aus Ihren Unterlagen

Mit Copilot App

  • Wiederkehrende Fragen sind beantwortet, mit Quellenverweis
  • Die Auskunft ist einheitlich, weil sie aus einer Quelle stammt
  • Der Agent nennt Fassung und Ablageort
  • Onboarding-Fragen sind rund um die Uhr beantwortet
  • Einfache Vorgänge legt der Agent an, Freigabe bleibt beim Menschen
Grenzen

Wo wir bewusst Nein sagen

Ein Agent, der handeln kann, ist etwas anderes als ein Chatbot. Diese vier Grenzen stehen fest, bevor die erste Zeile Code entsteht:

  • Keine Berechtigungen umgehen. Der Agent sieht ausschließlich, was die fragende Person ohnehin sehen darf. Ein Agent mit eigenen, weitreichenden Rechten wäre bequemer und ist genau der Fehler, der aus einem Werkzeug ein Datenschutzproblem macht.
  • Nichts freigeben, was Geld bewegt. Rechnungen, Bestellungen über Schwellenwerten, Vertragsänderungen: Der Agent kann sie anlegen und vorbereiten, freigeben tut ein Mensch. Diese Grenze verhandeln wir nicht.
  • Keine Personalunterlagen. Auch wenn die Berechtigungen es technisch zulassen würden, richten wir keinen Agentenzugriff auf Personal-, Gesundheits- oder Bewerbungsdaten ein. Der Nutzen rechtfertigt das Risiko nicht.
  • Produktiv erst mit der GA. Copilot Apps sind seit Juli 2026 Public Preview; die allgemeine Verfügbarkeit ist mit SPFx 1.24 für September 2026 angekündigt. Piloten mit echten Fällen bauen wir heute, einen tenant-weiten Rollout planen wir danach. Wer anders argumentiert, verkauft Ihnen ein Risiko als Vorsprung.
Systeme

Läuft auf Ihrem Microsoft-365-Fundament

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Leistungsumfang

Leistungsumfang und Preis

Der Einstiegspreis deckt einen Piloten mit einem Anwendungsfall, Befugnis-Matrix und Dokumentation ab. Was den Preis bewegt, sagen wir vor dem Angebot.

ab 9.900 € Pilot
  • Machbarkeits-Check an Ihren echten Inhalten
  • Aufbereitung der antwortfähigen Bibliotheken
  • Befugnis-Matrix, verabschiedet von IT und Fachbereich
  • Copilot App auf Basis des SharePoint Framework
  • Antworten mit Quellenverweis, Ausspielung in Copilot, Teams und SharePoint
  • Grenzwerttests gegen Rechte und unerlaubte Aktionen
  • EU-AI-Act-Dokumentation, Kennzeichnung und Pilotbegleitung

Was den Preis erhöht

  • Mehrere Anwendungsfälle statt eines
  • Schreibende Aktionen mit Freigabeketten über mehrere Rollen
  • Anbindung an Fachsysteme außerhalb von Microsoft 365
  • Große oder unstrukturierte Inhaltsbestände, die erst aufbereitet werden müssen
  • Mehrsprachige Inhalte mit eigener Qualitätsprüfung

Mehrere Anwendungsfälle mit Freigabeketten und Fachsystem-Anbindung kalkulieren wir nach Aufwand. Den verbindlichen Festpreis nennen wir nach dem Machbarkeits-Check.

Alle Preise zzgl. MwSt. · Copilot-Lizenzen für die Nutzer sind nicht enthalten

Im Lieferumfang

Was Sie erhalten

  • Copilot App im Pilotbetrieb

    Ausgerollt in Ihrem Tenant, verfügbar in Copilot, Teams und SharePoint

  • Verabschiedete Befugnis-Matrix

    Was erlaubt ist, was eine Freigabe braucht, was ausgeschlossen bleibt – als Dokument

  • Protokoll der Grenzwerttests

    Nachweis, dass der Agent an seinen Grenzen tatsächlich stehen bleibt

  • EU-AI-Act-Unterlagen

    Zweckbeschreibung, Risikoeinstufung und Kennzeichnung für Ihre Nachweispflichten

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu SharePoint Copilot Apps

Copilot antwortet aus dem, was der Suchindex kennt. Eine Copilot App bringt Ihre eigene Logik mit: bestimmte Quellen, bestimmte Aktionen, bestimmte Grenzen. Der praktische Unterschied ist die Tat – eine App kann einen Vorgang anlegen oder einen Workflow starten. Deshalb braucht sie ein Befugnis-Konzept, das reines Antworten nicht braucht.
Nein. Er greift im Kontext der fragenden Person zu, sieht also genau deren Berechtigungen. Was dabei oft auffällt: Bibliotheken, die über Jahre zu weit freigegeben wurden. Das ist unangenehm, aber besser vor dem Rollout als danach – die Rechteprüfung ist Teil des Projekts.
Nur im Rahmen dessen, was in der Matrix erlaubt ist – und dort richten wir keine löschenden oder verschiebenden Zugriffe ein. Schreibende Aktionen beschränken sich auf das Anlegen von Vorgängen in dafür vorgesehenen Listen. Freigaben mit Geldbezug bleiben grundsätzlich beim Menschen.
Für einen tenant-weiten produktiven Rollout: ja. Für Machbarkeits-Check, Inhaltsaufbereitung und Rechteprüfung: nein – diese Arbeit kostet ohnehin Wochen und ist von der Version unabhängig. Wer sie vorzieht, ist zur GA startklar. Mehr dazu im Guide zu SPFx 1.24 und Copilot Apps.
Für die Ausspielung in Microsoft 365 Copilot ja, für die betroffenen Nutzer. Das ist ein relevanter Kostenfaktor, den wir vor dem Angebot mit Ihnen durchrechnen. Wenn sich das nicht trägt, ist ein eigener Assistent ohne Copilot-Lizenz oft der wirtschaftlichere Weg.
Durch Grenzwerttests, die wir protokollieren: Fragen nach Daten anderer Abteilungen, Versuche, unerlaubte Aktionen auszulösen, Nachfragen zu ausgeschlossenen Themen. Das Protokoll ist Teil der Übergabe und die Grundlage, auf der Ihre IT die App abnimmt.

Welche Frage soll Ihr Agent beantworten?

Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir Ihren Anwendungsfall an echten Inhalten – und sagen ehrlich, ob er heute schon tragfähig ist oder ob die Inhalte erst aufbereitet werden müssen.

Kostenloses Erstgespräch