IT-Asset-Management & Lizenz-Tracking
Jedes Gerät und jede Lizenz bekommt einen Datensatz mit Besitzer, Kostenstelle und Fristen – und meldet sich, bevor Garantie oder Vertrag ablaufen. Zuweisung, Rückgabe und Verlängerung entstehen aus Ihren Systemen, nicht aus einer Tabelle, die jemand nachpflegen muss.
Warum die Inventarliste immer veraltet ist
Fast jedes Unternehmen hat eine Liste: eine Tabelle aus dem letzten Notebook-Rollout, einen Ordner mit Kaufbelegen, vielleicht ein Asset-Modul im Ticketsystem. Am Tag, an dem sie entsteht, stimmt sie. Danach wird ein Gerät im Support getauscht, eine Kollegin wechselt die Abteilung, für ein Projekt kommen fünf Lizenzen dazu. Jede dieser Änderungen passiert in einem anderen System und durch eine andere Person. Niemand vernachlässigt die Liste absichtlich – sie fällt einfach zurück.
Die eigentliche Schwierigkeit ist nicht das Erfassen, sondern das Zusammenführen. Ein Notebook existiert in vier Wahrheiten: Intune kennt das Gerät, aber nicht die Kostenstelle. Die Buchhaltung kennt die Rechnung, aber nicht die Seriennummer. Das Lizenzportal kennt das Abonnement, aber nicht das Gerät. Der Leasingvertrag liegt als PDF in einem Ordner. Damit daraus ein Datensatz wird, braucht es einen gemeinsamen Schlüssel und eine Regel, welches System bei Widersprüchen recht behält.
Dazu kommt die zweite Schwierigkeit: Eine Frist hilft nur, wenn sie früh genug bei jemandem ankommt, der entscheiden darf. „Lizenz läuft ab“ drei Tage vor der automatischen Verlängerung ist keine Information, sondern eine Rechnung. Deshalb bauen wir kein Inventar, sondern einen Lebenszyklus: Status, verantwortliche Person und Datumsfelder, aus denen Aufgaben mit dem passenden Vorlauf entstehen.
Was in den Bestand gehört
Wir beginnen mit der Geräteklasse, die am häufigsten den Besitzer wechselt. Lizenzen, Verträge und Zubehör hängen sich später an dieselbe Fristenlogik.
Notebooks, Monitore, Telefone
Hardware mit Seriennummer, Besitzer, Standort und Kostenstelle – vom Wareneingang bis zur dokumentierten Entsorgung.
Software-Lizenzen und Abos
Wer hat welche Lizenz, auf wessen Budget – und welcher Platz ist seit Monaten ohne Anmeldung.
Garantien und Wartungsverträge
Kaufdatum plus Servicelaufzeit ergibt den Tag, ab dem eine Reparatur selbst bezahlt wird.
Eintritt und Austritt
Der Eintritt erzeugt die Ausstattungsliste, der Austritt je Gerät eine Rückgabeaufgabe mit Frist.
Beschaffung und Ersatz
Bestellung, Wareneingang und Ersatzgerät schreiben in denselben Datensatz statt in eine zweite Zeile.
Nachweise für Audit und Versicherung
Welche Geräte verschlüsselt sind und wo der Entsorgungsnachweis liegt.
Ein Gerät über seine Lebensdauer
Ein Notebook aus dem Bestand: links, was passiert ist, rechts, was ansteht. Die bernsteinfarbene Station mit dem Ausrufezeichen braucht nächsten Monat eine Entscheidung.
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Kauf
Rechnung 2023-0417, Seriennummer und Kostenstelle beim Wareneingang gesetzt.
✓ erledigt -
Ausgabe
Übergabeprotokoll unterschrieben, Verschlüsselung und Intune-Anmeldung geprüft.
✓ erledigt - heute
29.07.2026 -
nächster Monat
Lizenz verlängern
Microsoft 365 E3, Kündigungsfrist 30 Tage. Platz seit vier Monaten ohne Anmeldung.
! Entscheidung bis 01.08. -
Garantieende
36 Monate Vor-Ort-Service laufen aus, Reparaturen gehen auf die Kostenstelle.
· vorgemerkt -
Austausch
Ersatz beschaffen, Datenträger löschen, Lizenz auf das Nachfolgegerät umbuchen.
· geplant
Konflikt: zwischen Garantieende und geplantem Austausch liegen drei Monate ohne Herstellergarantie.
Als Nächstes fällig: 01.08. NB-0142 Lizenzentscheidung · 30.09. MOB-0088 Mobilfunkvertrag · 12.11. NB-0203 Garantieende
Interessant ist der Abstand zwischen Garantieende und geplantem Austausch. Er entsteht nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil beide Daten in verschiedenen Systemen stehen.
Kaufdatum aus der Rechnung, Garantieende aus Kaufdatum plus Servicelaufzeit, Lizenzfrist aus dem Vertrag: Erst zusammen ergibt sich ein Termin, der früh genug kommt.
Vom Wareneingang bis zur Entsorgung
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Quellen zusammenführen
Intune, Beschaffung, Lizenzportal und Ihre bestehende Liste werden über Seriennummer oder Geräte-ID zu einem Datensatz. Was sich nicht zuordnen lässt, kommt auf eine Klärliste, statt still zu verschwinden.
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Besitzer und Kostenstelle setzen
Jedes Asset bekommt eine verantwortliche Person, eine Kostenstelle und einen Status. Ohne benannte Person kommt später keine Frist irgendwo an.
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Fristen aus den Belegen holen
Kaufdatum, Servicelaufzeit, Vertragsende und Kündigungsfrist kommen aus Rechnung, Leasing- und Lizenzvertrag. Fehlt ein Beleg, bleibt das Feld sichtbar leer statt geschätzt.
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Änderungen nachziehen
Onboarding, Gerätetausch, Abteilungswechsel und Austritt schreiben in denselben Datensatz. Eine Rückgabe bleibt offen, bis der Eingang bestätigt ist.
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Fällig melden, bevor es teuer wird
60 Tage vor einer Kündigungsfrist, 90 Tage vor Garantieende – mit Gerät, Vertrag, Betrag und Vorschlag in der Aufgabe.
Was sich im Alltag ändert
Heute
- Die Liste ist eine Woche nach der Pflege veraltet
- Niemand weiß sicher, wer welches Notebook hat
- Lizenzen verlängern sich, obwohl niemand sie nutzt
- Das Garantieende fällt beim Defekt auf, nicht davor
- Nach einem Austritt fehlt am Ende ein Gerät
Mit gepflegtem Bestand
- Der Bestand aktualisiert sich aus den Quellsystemen
- Zu jedem Gerät stehen Besitzer, Standort und Kostenstelle
- Ungenutzte Plätze fallen vor der Verlängerung auf
- Garantieende und Austausch melden sich mit Vorlauf
- Der Austritt erzeugt je Gerät eine Rückgabeaufgabe
Was ein gepflegter Bestand nicht leistet
Vier Punkte, die wir vor dem Angebot klären – sie entscheiden, ob sich das Projekt für Sie überhaupt rechnet:
- Die Erstaufnahme bleibt Handarbeit. Was heute nirgends digital erfasst ist – das Notebook im Homeoffice, der Monitor im Lager –, findet keine Schnittstelle. Wir liefern Importvorlage und Abgleich gegen Intune; das Ablesen der Seriennummern macht Ihr Team. Für 80 Geräte sind das ein bis zwei Tage außerhalb des Festpreises.
- Unter etwa 40 Geräten lohnt es sich nicht. Ohne Lizenzverträge mit Kündigungsfristen leistet eine gepflegte Tabelle mit zwei Erinnerungen im Kalender dasselbe, zu deutlich geringeren Kosten. Wir sagen Ihnen das im Erstgespräch, nicht nach der Unterschrift.
- Wir lesen keine Geräte aus, die niemand verwaltet. Patchstand, letzte Anmeldung und Verschlüsselung kommen aus Intune, Entra ID oder Ihrem MDM. Ältere Maschinen in der Fertigung, Router und private Telefone bleiben Datensätze, die von Hand gepflegt werden.
- Eine Frist ersetzt keine Entscheidung. Das System meldet, dass eine Lizenz in 30 Tagen verlängert wird und der Platz seit vier Monaten ungenutzt ist. Ob gekündigt oder umverteilt wird, entscheidet ein Mensch – gehört diese Aufgabe niemandem, bleibt sie liegen wie vorher.
Passt zu Ihrer IT-Landschaft
Leistungsumfang und Preis
Der Einstiegspreis deckt einen zusammengeführten Bestand mit Fristenlogik und einem angebundenen Verwaltungssystem ab. Was den Preis bewegt, sagen wir vor dem Angebot.
- Ihre Quellen zusammengeführt zu einem Datensatz je Asset
- Datenmodell für Hardware und Lizenzen mit Besitzer und Kostenstelle
- Ein Verwaltungssystem angebunden, etwa Intune oder Entra ID
- Fristenlogik für Garantie, Vertrag und geplanten Austausch
- Aufgaben an die zuständige Rolle statt an ein Sammelpostfach
- Übersicht mit Filter nach Status, Standort und Fälligkeit
- Dokumentation, Einweisung und 30 Tage Support
Was den Preis erhöht
- Mehrere Quellsysteme ohne gemeinsamen Schlüssel
- Lizenzportale mit eigener Vertragslogik
- ERP-Anbindung für Anlagevermögen und Abschreibung
- Mehrere Standorte oder Gesellschaften mit getrennten Beständen
- Genehmigungen vor Beschaffung, Verlängerung und Entsorgung
Mehrere Standorte, eine ERP-Anbindung für das Anlagevermögen und Genehmigungsschritte liegen erfahrungsgemäß im Bereich unseres Pakets Workflow Advanced ab 2.490 €. Den verbindlichen Festpreis nennen wir nach dem Erstgespräch.
Alle Preise zzgl. MwSt. · Betrieb und Weiterentwicklung optional per Abo-Paket
Was Sie erhalten
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Produktiver Asset-Bestand
Geräte und Lizenzen zusammengeführt, mit Besitzer, Kostenstelle und Fristen, gegen eine Stichprobe abgenommen
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Dokumentiertes Datenmodell
Welches Feld aus welchem System kommt und welches bei Widersprüchen recht behält
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Fristen- und Aufgabenlogik
Vorlauf, Empfänger und Eskalation – änderbar, ohne am Workflow zu bauen
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Einweisung für IT und Einkauf
Wie Zugänge erfasst, Zuweisungen geändert und Geräte sauber ausgebucht werden
Häufige Fragen zum IT-Asset-Management
Diese Lösungen passen dazu
Mitarbeiter-Onboarding automatisieren
Der Eintritt erzeugt die Ausstattungsliste – und den ersten sauberen Datensatz je Gerät.
Mitarbeiter-Offboarding automatisieren
Rückgabe, Lizenzentzug und Sperrung als Aufgaben mit Frist statt als Erinnerung im Kopf.
Vertragsmanagement automatisieren
Dieselbe Fristenlogik außerhalb der IT: Wartung, Miete, Versicherung.
Internes Ticketsystem
Ein Gerätetausch entsteht im Ticket – nicht in einer zweiten Liste.
Wissen Sie, welche Lizenz nächsten Monat verlängert wird?
Im kostenlosen Erstgespräch gehen wir Ihre Quellen durch – Beschaffung, Intune, Lizenzportal, Leasingverträge – und schätzen ab, wie viele Geräte sich automatisch zuordnen lassen. Danach wissen Sie, ob sich ein gepflegter Bestand bei Ihrer Größe rechnet.
Kostenloses ErstgesprächWo automatisiertes IT-Asset-Management im Alltag wirklich wirkt
Geräte, Lizenzen, Besitzer und Lebenszyklen werden aus Beschaffung, Onboarding, Support und Rückgabe in einem verlässlichen Bestand zusammengeführt.
Drei typische Einsatzfelder – konkret genug, um den eigenen Prozess dagegen zu halten.Geräte automatisch zuordnen
Beschaffung und Onboarding aktualisieren Besitzer, Standort, Kostenstelle und Status.
Lizenzen überwachen
Ablauf, Nutzung und freie Kontingente werden sichtbar, bevor unnötige Verlängerungen entstehen.
Rückgaben absichern
Offboarding erzeugt Rückgabeaufgaben und schließt Assets erst nach bestätigtem Eingang.
Ein guter Fit, wenn …
Systeme liefern strukturierte Signale oder Daten und technische Ausnahmen sollen mit Protokoll, Kontext und klarer Zuständigkeit eskalieren.
- Sie bearbeiten regelmäßig asset-änderungen nach wiederkehrenden Regeln.
- Eingang, Zielsystem und fachlich verantwortliche Rolle lassen sich eindeutig benennen.
- Ausnahmen dürfen sichtbar bleiben und gezielt an Menschen gehen.
Bewusste Grenze der Automation
Sicherheitsrelevante Sperrungen, Entsorgung, Lizenzbewertung und unklare Eigentumsverhältnisse benötigen eine autorisierte Entscheidung.
Technischen Ansatz und Plattformen ansehenZeitgewinn mit eigenen Annahmen einschätzen
Der Rechner nutzt 9 Minuten heute und 2 Minuten nach Automatisierung als veränderungsfeste Beispielannahme. Er ersetzt keine Prozessanalyse.
Orientierungswert auf Basis der sichtbaren Annahmen – keine Garantie.
