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Vertrieb & Auftragsabwicklung

Auftragseingang automatisch erfassen und ins ERP übergeben

Bestellungen kommen per E-Mail, PDF, Portal oder strukturiertem Datensatz an. Wir führen sie in einen kontrollierten Eingang, prüfen Pflichtangaben und legen erst dann einen Auftragsentwurf im führenden System an.

Einordnung

Ein Auftrag ist mehr als eine Bestellnummer

Im Postfach sieht eine Bestellung oft vollständig aus. Für einen belastbaren Auftrag fehlen trotzdem Kundennummer, Lieferadresse, Artikelvariante, Preisstand oder ein eindeutiger Bezug zum Angebot. Diese Lücken erkennt heute meist die Person, die den Vorgang ins ERP überträgt.

Eine reine Texterkennung verschiebt das Problem nur. Entscheidend ist die Gegenprüfung: Existiert der Kunde bereits, sind Artikel und Mengen plausibel, gelten die genannten Konditionen und wer darf eine Abweichung freigeben? Erst diese Regeln machen aus einem Dokument einen verwendbaren Auftragsentwurf.

Die Automation übernimmt deshalb nicht die kaufmännische Entscheidung. Sie bündelt Eingänge, strukturiert die Bestelldaten, markiert Konflikte und übergibt Standardfälle sowie Ausnahmen mit einem nachvollziehbaren Status an Vertrieb oder Auftragsbearbeitung.

Anwendungsfälle

Anwendungsfälle

Wir beginnen mit dem häufigsten, klar abgrenzbaren Fall. Weitere Varianten nutzen danach dieselben Prüf- und Übergaberegeln.

Anwendungsfälle

Bestellungen aus gemeinsamen Postfächern

Anhänge und Nachrichtentext werden einem Kunden und Vorgang zugeordnet, bevor ein Entwurf entsteht.

E-MailPDFKundennummerAnhänge

PDF-Bestellungen mit vielen Positionen

Kopf- und Positionsdaten werden strukturiert erfasst und gegen Artikelstamm, Mengeneinheiten und Pflichtfelder geprüft.

PositionenArtikelnummerMengeLiefertermin

Portal- und EDI-Aufträge

Strukturierte Eingänge laufen durch dieselben fachlichen Regeln wie E-Mail-Bestellungen und erhalten einen gemeinsamen Status.

PortalEDIStatusERP

Aufträge mit Preis- oder Terminabweichung

Abweichungen zum Angebot oder Kundenstamm werden sichtbar an die zuständige Rolle gegeben, statt still übernommen zu werden.

PreisstandRabattLieferdatumFreigabe
Illustratives Prozessbeispiel – keine Kundenreferenz

Fiktives Beispiel: vom PDF zum prüfbaren Auftragsentwurf

Das folgende Beispiel ist rein illustrativ. Es zeigt den möglichen Statuslauf einer Bestellung und stellt keinen echten Kundenfall oder zugesagten Automatisierungsgrad dar.

01

Bestellung eingegangen

Eine PDF-Bestellung trifft im zentralen Auftragspostfach ein und erhält eine Vorgangs-ID.

Eingang erfasst
02

Daten strukturiert

Kunde, Bestellnummer, Lieferadresse und zwölf Positionen werden als prüfbare Felder vorbereitet.

12 Positionen erkannt
03

Stammdaten abgeglichen

Elf Artikel passen eindeutig; bei einer Position weicht die Kundennummer vom hinterlegten Artikel ab.

1 Abweichung offen
04

Ausnahme entschieden

Die Auftragsbearbeitung sieht Original, Vorschlag und Stammdaten nebeneinander und korrigiert die Position.

Fachlich freigegeben
05

ERP-Entwurf angelegt

Der geprüfte Datensatz wird als Entwurf übergeben; die verbindliche Auftragsannahme bleibt im vorgesehenen Freigabeschritt.

Zur Annahme bereit

Illustratives Prozessbeispiel – keine Kundenreferenz

Ablauf

Vom Eingang bis zum freigegebenen Auftragsentwurf

  • Eingänge bündeln

    E-Mail, Upload, Kundenportal oder Schnittstelle werden auf einen gemeinsamen Auftragseingang geführt.

  • Bestelldaten erfassen

    Kopf-, Adress- und Positionsdaten werden ausgelesen oder aus strukturierten Nachrichten übernommen.

  • Gegen Stammdaten prüfen

    Kunden, Artikel, Einheiten, Konditionen und Lieferadressen werden nach dokumentierten Regeln abgeglichen.

  • Abweichungen klären

    Nur unvollständige, widersprüchliche oder außerhalb der Leitplanken liegende Vorgänge gehen an Menschen.

  • Entwurf übergeben

    Der vollständige Datensatz wird mit Original, Prüfstatus und Protokoll im ERP oder Auftragssystem bereitgestellt.

Wirkung

Was sich in der Auftragsbearbeitung verändert

Heute

  • Bestellungen liegen verteilt in persönlichen und gemeinsamen Postfächern.
  • Kopf- und Positionsdaten werden von Hand ins ERP übertragen.
  • Artikelnummern und Mengeneinheiten werden erst beim Erfassen geprüft.
  • Rückfragen lassen sich später schwer einem Prüfgrund zuordnen.
  • Der aktuelle Stand hängt von persönlichen Notizen oder Markierungen ab.

Mit dem kontrollierten Workflow

  • Jeder Eingang erhält früh eine Vorgangs-ID und einen sichtbaren Status.
  • Erkannte Daten stehen als prüfbarer Entwurf statt als unkontrollierte Buchung bereit.
  • Stammdaten- und Konditionsabweichungen werden gezielt hervorgehoben.
  • Rückfragen enthalten Original, betroffene Position und konkreten Prüfgrund.
  • Übergabe, Korrektur und Freigabe bleiben gemeinsam nachvollziehbar.
Grenzen

Wo die Automatisierung bewusst aufhört

Ein Auftrag kann technische Vollständigkeit erreichen, ohne kaufmännisch akzeptiert zu sein. Diese Trennung bleibt im Prozess sichtbar.

  • Neue Preise, Sonderrabatte und nicht vereinbarte Konditionen werden nicht automatisch akzeptiert.
  • Unklare Kundenidentitäten, neue Lieferadressen und gesperrte Konten benötigen eine fachliche Prüfung.
  • Machbarkeit, Verfügbarkeit und verbindliche Lieferzusagen bleiben in den zuständigen Systemen und Rollen.
  • Rechtliche oder vertragliche Bewertungen werden nicht aus Dokumenttexten abgeleitet.
Systeme

Passt zu Ihrer vorhandenen Systemlandschaft

Microsoft OutlookGmailSAPMicrosoft Dynamics 365Business CentralSalesforceHubSpotn8n
Leistungsumfang

Leistungsumfang und Preis

Ein klar abgegrenzter Auftragseingang startet ab 2.490 € einmalig. Der verbindliche Umfang richtet sich nach Eingangskanälen, Positionslogik, Stammdaten und Zielsystem.

ab2.490 €einmalig
  • Workshop zu Eingangskanälen, Pflichtfeldern und Verantwortlichkeiten
  • Mapping für Kopf-, Adress- und Positionsdaten
  • Regeln für Kunden-, Artikel- und Konditionsabgleich
  • Ein dokumentierter Ausnahme- und Freigabeweg
  • Anbindung eines führenden Auftrags- oder ERP-Systems
  • Test mit anonymisierten oder freigegebenen Beispieldokumenten
  • Übergabedokumentation und Einweisung des zuständigen Teams

Was den Preis erhöht

  • Mehrere stark unterschiedliche Bestellformate oder Eingangskanäle
  • Komplexe Positions-, Einheiten- oder Variantenlogik
  • Kundenspezifische Preislisten und mehrstufige Freigaben
  • Zielsysteme ohne stabile API oder mit individuellen Erweiterungen

Ab 2.490 € einmalig für einen begrenzten ersten Workflow. Den verbindlichen Festpreis und den realistischen Zeitplan nennen wir nach Sichtung der Formate, Regeln und Schnittstellen.

Alle Preise zzgl. MwSt. · Betrieb und Weiterentwicklung optional per Abo-Paket

Im Lieferumfang

Was Sie erhalten

  • Auftragsdaten-Mapping

    Eine lesbare Zuordnung von jedem relevanten Eingabefeld zum Ziel im ERP oder Auftragssystem.

  • Prüf- und Freigaberegeln

    Dokumentierte Regeln für Standardfälle, Abweichungen, Zuständigkeiten und Abbruchbedingungen.

  • Produktiver Workflow

    Die eingerichtete Strecke vom vereinbarten Eingang bis zum kontrollierten Auftragsentwurf.

  • Betriebsdokumentation

    Hinweise zu Zugängen, Protokollen, Fehlerwegen, Änderungen und sicherem Wiederanlauf.

Fragen & Antworten

Fragen & Antworten

Typische Eingänge sind E-Mail-Text, PDF, Tabellen, Portale, EDI-Nachrichten oder API-Daten. Entscheidend ist, welche Pflichtfelder zuverlässig vorhanden sind und wie Abweichungen behandelt werden sollen.
Nicht ohne eine ausdrücklich definierte Regel und Freigabe. Üblicherweise erzeugt der Workflow einen geprüften Entwurf; Preis-, Termin- oder Vertragsabweichungen bleiben bei der zuständigen Person.
Der Vorgang wird mit der betroffenen Position, dem Originaltext und möglichen Treffern markiert. Eine Neuanlage oder Ersetzung erfolgt nur über den vorgesehenen fachlichen Prozess.
Oft ist ein kontrollierter Dateiimport oder eine Zwischenablage möglich. Ob das sinnvoll und stabil ist, hängt vom Zielsystem, der Datenmenge und dem zulässigen Betriebsweg ab.
Wir beginnen mit dem häufigsten oder fehleranfälligsten Format und messen, welche Ausnahmen tatsächlich auftreten. Weitere Formate kommen erst hinzu, wenn der erste Pfad stabil ist.
Vor dem Pilot werden Volumen, heutige Bearbeitungszeit, Rückfragen und Ausnahmearten erfasst. Die ROI-Werte auf der Seite sind transparente Beispielannahmen und keine Ergebniszusage.
Praxisleitfaden

Wo Auftragseingang automatisieren im Alltag wirklich wirkt

Bestellungen kommen per E-Mail, PDF, Portal oder strukturiertem Datensatz an. Wir führen sie in einen kontrollierten Eingang, prüfen Pflichtangaben und legen erst dann einen Auftragsentwurf im führenden System an.

Drei typische Einsatzfelder – konkret genug, um den eigenen Prozess dagegen zu halten.
01

PDF-Aufträge erfassen

Kopf- und Positionsdaten werden ausgelesen, geprüft und als Entwurf im Auftragssystem bereitgestellt.

02

Konditionen abgleichen

Preis, Rabatt, Einheit und Lieferanschrift werden mit freigegebenen Kunden- und Artikeldaten verglichen.

03

Ausnahmen gezielt klären

Nur betroffene Positionen gehen mit Original, Prüfgrund und möglicher Korrektur an die Auftragsbearbeitung.

Ein guter Fit, wenn …

Leads, Termine, Nachrichten oder Aufträge folgen wiederkehrenden Regeln und sollen ohne Medienbruch im CRM sichtbar werden.

  • Sie bearbeiten regelmäßig aufträge nach wiederkehrenden Regeln.
  • Eingang, Zielsystem und fachlich verantwortliche Rolle lassen sich eindeutig benennen.
  • Ausnahmen dürfen sichtbar bleiben und gezielt an Menschen gehen.
Transparente Potenzialrechnung

Zeitgewinn mit eigenen Annahmen einschätzen

Der Rechner nutzt 12 Minuten heute und 3 Minuten nach Automatisierung als veränderungsfeste Beispielannahme. Er ersetzt keine Prozessanalyse.

Orientierungswert auf Basis der sichtbaren Annahmen – keine Garantie.

37,5Stunden pro Monat
450Stunden pro Jahr
Nach dem Go-live messen wir zusätzlich Reaktionszeit Durchlaufquote manuelle Kontakte
Häufige Fragen

Was Entscheider vor dem Start wissen sollten

Wie läuft Auftragseingang automatisieren in der Praxis ab?
Eine Bestellung trifft per E-Mail, Upload, Portal, EDI oder API ein. Danach prüft der Workflow die benötigten Daten, führt die freigegebenen Schritte aus und übergibt Ausnahmen mit Kontext an die zuständige Person.
Welche Systeme lassen sich anbinden?
Typische Integrationen sind Microsoft Outlook, Gmail, SAP, Microsoft Dynamics 365, Business Central, Salesforce, HubSpot, n8n. Entscheidend ist nicht ein bestimmtes Tool, sondern eine stabile Schnittstelle und eine eindeutig definierte Datenverantwortung.
Welche Aufgaben bleiben bewusst beim Team?
Kaufmännische Annahme, neue Konditionen, unklare Kundenbezüge und verbindliche Lieferzusagen bleiben bei den autorisierten Rollen.
Wie wird die Automation eingeführt?
Wir bilden den aktuellen Kundenweg ab, definieren Trigger und Abbruchregeln und testen die Automation mit einem kontrollierten Segment. Für einen klar begrenzten ersten Prozess sind typischerweise 2–4 Wochen realistisch; Umfang, Schnittstellen und Freigaben bestimmen den tatsächlichen Projektplan.
Wie lässt sich der Nutzen messen?
Vor dem Start erfassen wir Volumen und heutige Bearbeitungszeit. Nach dem Go-live vergleichen wir zusätzlich Reaktionszeit, Durchlaufquote, manuelle Kontakte. Der Rechner auf dieser Seite liefert nur einen transparenten Orientierungswert.
Inhaltlich überarbeitet am 19. August 2026 Über Lyron AI

Wie viele Aufträge warten heute auf manuelle Erfassung?

Wir betrachten zwei oder drei typische Bestellformate, Ihre Pflichtfelder und den Freigabeweg und grenzen daraus einen belastbaren ersten Workflow ab.

Kostenloses Erstgespräch